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Anfahrt

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fabianpickel

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Dezember 2010 -- Eigentlich ist ja der Weg das Ziel. Aber: Die erste Etappe von Deutschland nach Istanbul betrachte ich als Anfahrt, zumal sie mir von vergangenen Reisen bereits vertraut war. Daher finden sich hier noch wenig schöne Fotos. Ich war einfach meistens in Bewegung, zumindest bei Tageslicht. Bei Kilometerstand 221.137 und winterlichem Grau-in-Grau ging's in Würzburg-Randersacker auf die A3.Der Balkan versprüht im Winter einen recht trostlosen Charme, der durch den schlechten Straßenzustand und die kurzen Tage noch verstärkt wird. Von einem Tag in Ungarn abgesehen, fallen bis zur türkischen Grenze durchgehend Flocken vom Himmel, sodass ich mich in Ex-Jugoslawien und Bulgarien nicht unnötig lange herumtreibe. Immerhin muss man dem serbischen Winterdienst attestieren, dass im Ernstfall auch aus dem letzten Scheunentor ein Schneepflug kommt.

Da die Maut für den Autoput, zugleich Lebensader Jugoslawiens und wichtigste Transitroute über den Balkan, bei rund 70 Euro liegt (einfache Strecke) rumpele ich über Landstraßen mit Tempo 50 durch Serbien. Die letzten Kilometer bis in die Türkei - auf schneefreier Autobahn sind folglich ein Genuss."Wo kommen sie denn her, mit ihrem Snow Mobile?", fragt die üppige Blondine vom türkischen Zoll (wer hätte das gedacht?) etwas verwirrt durch den Nieselregen.Fast hätte ich mich als Weihnachtsmann zu erkennen gegeben, aber dann hätte sie womöglich auch noch Geschenke erwartet...Es folgen rund zehn Tage in Istanbul.

Los geht's

Grenzübergang Ungarn/Serbien

unterwegs in Bulgarien

Istanbul erzeugt „Wow!“-Momente wie keine andere Stadt. Orientalisches Treiben im Großen Basar, europäisches Shopping- und Partyflair in Taksim, konservativ-muslimische Außenbezirke, ultramoderne Architektur in den europäischen Business-Bezirken: Das schafft atemberaubende Panoramen voller Kontraste. Gleichzeitig hat Istanbuls Vielseitigkeit den Effekt, dass es die Massen anzieht - nicht nur an Touristen.Erbaut auf dem historischen Fundament der großen Weltreligionen und Kulturen, wächst die 15-Millionen-Stadt über sich hinaus und sieht sich mit jedem neuen Zuwanderer aus dem ländlichen Anatolien einer neuen Herausforderung gestellt.

Winternacht bei Belgrad

Atatürk statt Kenwood: Willkommen in der Türkei

Durchquert man heute von West nach Ost den Großraum Istanbul, so fährt man fast 180 Kilometer durch ein Häusermeer. Ausgedehnte Industriegebiete, gigantische Shopping-Malls und monotone Hochhaussiedlungen schieben sich in Hügel und Täler, die vor zehn Jahren noch weit außerhalb der Stadt lagen. Die Mieten in der City sind für die meisten unerschwinglich, von den reizvollen Lagen am Bosporus ganz zu schweigen. Fachkräfte kündigen ihre Jobs, weil sie täglich sechs Stunden im Stau verbringen. Für viele Istanbuler haben sich die „Wow!“-Momente weitestgehend abgenutzt, und doch sind sie auch verwöhnt. Für den Besucher bleibt Istanbul unvergleichlich. Hinfahren!Die nächste, erste richtige Reise-Etappe führt von Istanbul durch Westanatolien bis zur syrischen Grenze. Auf dem Weg von Syrien in den Iran ging es später noch einmal durch die Türkei, diesmal durch den äußersten Südosten. Alles dazu... hier!

RouteWürzburg - Nürnberg - Passau - Wien (Österreich) - Budapest (Ungarn) - Nis (Serbien) - Sofia (Bulgarien) - Istanbul (Türkei)UNGARN (Stand 12/2010): Autobahnvignette für vier Tage kostet EUR 6,-. Man sieht häufig Kontrollen („Matrica Kontrol“). Mittlerweile muss man das Ding nicht mehr kleben, sondern nur noch die Kauf-Quittung mitführen. („E-Vignette“).SLOWENIEN / KROATIEN / SERBIEN / MAZEDONIEN (Stand 12/2010):Autoput-Maut (von der österreichisch-slowenischen bis zur mazedonisch-griechischen Grenze für einen VW-Bus): rund EUR 70,- für die einfache Strecke. Der Autoput ist inzwischen durchgehend in gutem Zustand.Obwohl das Auswärtige Amt nach wie vor davon abrät, kann man heute problemlos auch über Landstraßen durch Serbien fahren, wenn man mehr Zeit einplant und vorsichtig fährt.An einigen Tankstellen (OMV) kann mittlerweile auch mit Kreditkarten bezahlt werden. Man kommt jetzt also auch durch, ohne Dinar zu wechseln. Euro werden nicht akzeptiert, Ausnahme: Autoput-Maut (dann teurer). Bleifreies Benzin ist jetzt fast überall zu haben, kostet EUR 1,02/L.BULGARIEN (Stand 12/2010):Vignette (allgemeine Straßenbenutzungsgebühr) für sieben Tage kostet ca. EUR 5,-. Tankstellen akzeptieren Kreditkarten. Super Bleifrei kostet EUR 1,10/L. Sofia am besten nördlich umfahren, nicht südlich.TÜRKEIsiehe Türkei

Weitere Informationen

Hagia Sofia, Istanbul

in der Hagia Sofia

Blaue Moschee, Istanbul

Alte Bausubstanz fällt häufig Bodenspekulation zum Opfer.

Die Fahrt über die Bosporus-Brücke ist ein wahrlich erhebendes Erlebnis.

Linienfähre

Schön und teuer: Holzvillen aus ottomanischer Zeit

Ortaköy und seine Moschee im Abendlicht...

Gefahrgut im Anmarsch: Experten warnen schon lange vor schweren Schiffsunglücken auf dem Bosporus.

...und nachts

Blick von Europa nach Asien

Goldenes Horn mit Galata-Brücke

vor Anker am asiatischen Ufer



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