Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

HOME WELCOME AKTUELL NEWS ÜBER MICH ABOUT PORTFOLIO WORK Impressum | Disclaimer | Copyright Legals Fernsehen Hörfunk Print Vertonung Web Sonstiges REPORTAGE-REISE THE JOURNEY Anfahrt Prelude Türkei Turkey Syrien Syria Jordanien Jordan Iran Iran Pakistan Pakistan Indien India Indien - Fortsetzung India - continued Nepal Nepal China China Laos Laos Kambodscha Cambodia Thailand Thailand Malaysia Malaysia Singapur Singapore Indonesien Indonesia Indonesien - Fortsetzung 

Iran

Impressum | Copyright| Datenschutz

fabianpickel

news media stories

Februar/März 2011 -- Religiöse Fanatiker an der Macht, ein dubioses Atomprogramm, Menschenrechtsverletzungen, Antisemitismus und Amerika-Feindlichkeit als politische Maxime - kurzum: Das Image des Iran könnte besser sein.Auch wenn man versucht, möglichst unvoreingenommen zu reisen, so hat man doch immer die Unberechenbarkeit einer Diktatur im Hinterkopf. Bereits in Jordanien hatte ich von Franzosen gehört, die die iranische Polizei festgesetzt hat, weil man sie für Journalisten hielt. Einige Wochen zuvor waren zwei deutsche BamS-Redakteure ins Gefängnis gewandert - sie waren als Touristen eingereist, um anschließend dort zu arbeiten.Da fragt man sich: Wie willkommen werde ich als westlicher Reisender dort wohl sein?

Sicherheitshalber sind deshalb mal alle kritischen Dinge (GPS, Laptop, Presseausweis etc.) noch in der Türkei vor der Einreise in der Versenkung verschwunden. Man sollte auf jeden Fall vermeiden, unter Spionageverdacht zu geraten.Gleich nach der Einreise aber Entspannung: Keine Spur von Schikane an der Grenze, stattdessen VIP-Behandlung. Gute und schneefreie Strassen. Und: Die Islamische Republik Iran erweist sich als äußerst angenehmes Reiseland. Dank der geradezu überschäumenden Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Iraner vergisst man die zweifelhafte Regierung recht schnell. Oft stellen Iraner mir gegenüber ungefragt klar: Mit diesem Regime haben sie nichts zu tun. Beliebte Geste: Erst fährt man mit der Hand durch einen imaginären, langen Bart (häufig bei Islamisten) - und anschließend tippt man sich an die Stirn...Mehrfach werde ich auf offener Strasse angesprochen. "Aus Deutschland? Ah, ich freue mich, dich hier zu sehen, mein Freund! Wirklich!" Das muss nicht unbedingt meinem unwiderstehlichen Charme geschuldet sein. Es ist einfach so, dass sich nur wenige Touristen noch in den Iran verirren. Andere bezeugen ihren Respekt vor den deutschen Dichtern: "Ihr seid kluge Schreiber". Vermutlich keine Anspielung auf die beiden BamS-Redakteure.

Die Iraner wirken weltoffen, gebildet, clever, engagiert und frustriert mit der gegenwärtigen Situation. In den Menschen, die ich kennen gelernt habe, spiegelt sich auch die islamistische und antiwestliche Haltung der Ahmadinedschad-Regierung in keiner Weise wider.Der Iran wirkt ein wenig wie ein moderner Staat, der aber von einem zurückgebliebenen Regime in Geiselhaft genommen wird.Regierung und Realität scheinen sich immer weiter zu entfernen und man fragt sich, womit das Volk eine solche Regierung verdient hat. Bedenkt man das bestehende Handelsembargo der Vereinten Nationen, dann ist der augenscheinliche Entwicklungsstand des Landes erstaunlich. Mit dem Embargo soll verhindert werden, dass die Islamische Republik Atomwaffen baut. Es führt aber auch dazu, dass der Iran kein Billigland ist. Dienstleistungen (Gastronomie, Friseur, Wäschewaschen) und Konsumgüter (Nahrungsmittel, Autoteile) kosten kaum weniger als in Deutschland. Benzin und Diesel sind relativ günstig. Die Bürger eines der ölreichsten Länder der Welt empfinden sie dennoch als Wucher: Gleich um das Vierfache ist der Benzinpreis gestiegen, als die Regierung im Dezember 2010 die staatlichen Subventionen zurückgefahren hat. Der Grund für diesen Schritt: Trotz der enormen Ölvorkommen mangelt es an Raffineriekapazitäten. Tankstellen gingen in Flammen auf, es kam zu Unruhen. Auch hierfür macht Ahmadinedschad das Embargo und vor allem den Westen verantwortlich. Zurzeit erhält jeder Iraner nur noch 60 Liter Benzin pro Monat zum vergünstigten Preis (von EUR 0,30 pro Liter, jeder weitere Liter kostet EUR 0,50).Glücklich kann sich schätzen, wer Diesel braucht: Freunde von mir mussten für einen vollen Tank (1300 Liter) keinen Cent bezahlen. LKW-Fahrer haben ihnen den Sprit geschenkt.

Auch wenn man den Iran mit heißem Wüstenklima verbindet: Man nimmt besser einen Pulli mit. Im Winter ist es in weiten Teilen nicht wärmer als in Deutschland: Der Zentraliran lieg auf Höhen um die 1000 Meter. Die höchsten Gipfel des Landes ragen in einer Gebirgskette nördlich von Teheran auf.Auch durch den Südwesten, von Kurdistan bis an die Strasse von Hormus zieht sich ein knapp zweitausend Kilometer langer Gebirgszug mit schneeweißen Spitzen (max. 4500m): das Zagros-Gebirge. Nur an der Golfküste wird es auch im Januar angenehm warm, im Sommer allerdings unerträglich heiß. Die großen Wüsten Dascht-e Kavir und Dascht-e Lut im Süden bzw. Osten des Iran zählen zu den heißesten und trockensten Regionen der Erde.

Kaspisches MeerEin schmaler, dicht besiedelter Küstenstreifen lässt sich intensiv landwirtschaftlich nutzen. Dank seiner Lage unter dem Meeresspiegel wird hier unter anderem Reis angebaut. Von hier führt eine spektakuläre Passstrasse rund 250 Kilometer über das Elbursgebirge (höchster Gipfel: Damavand, 5610m) nach Teheran. Binnen weniger Minuten verlässt man dann die tiefen Gebirgstäler um sich mit einem Schlag auf den sechsspurigen Expressways der Hauptstadt wieder zu finden.

TeheranEine Metropole der eher unbequemen Sorte: 13,5 Millionen Einwohner, Luftverschmutzung und „no photo!“-Schilder an jeder Ecke. Gleichzeitig ist Teheran das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes und durchaus einen Abstecher wert.Auf der Suche nach den weit verstreuten Sehenswürdigkeiten muss man in Teheran nicht nur große Entfernungen, sondern auch Höhenunterschiede bewältigen: Die nördlichen Stadtteile an den Ausläufern der Berge liegen auf 1700m Höhe, die südlichen nahe der Wüste auf nur 1000m. Die Stadt ist zu Fuß kaum zu erobern, auch das Netz der modernen Metro hält mit der Ausdehnung der Stadt nicht mit. Mit Auto oder Taxi steckt man im Stau fest.Leider sind viele der interessanten Gebäude, Moscheen oder Paläste geschlossen. In ganzen Straßenzügen ist zudem das Fotografieren verboten - offensichtlich aus Angst vor Spionage.In einem Internetcafe werde ich auf den am nächsten Tag bevorstehenden 32. Jahrestag der Revolution aufmerksam gemacht. Gerade will ich mich beschweren, dass weder Skype, noch Facebook, noch Google Mail funktionieren, als er mir mitteilt, das Internet werde daher in fünf Minuten abgeschaltet. Mit Hilfe des Google-Übersetzers macht mir der Mitarbeiter in letzter Minute klar, dass ich in meinem eigenen Interesse besser mit dem Auto aus der Innenstadt verschwinden sollte. Der junge Mann sieht voraus, was Tags darauf geschieht: Die Miliz knüppelt Regierungskritiker nieder, die sich in die verordnete Jubelparade gemischt hatten.

EsfahanFür viele die schönste Stadt des Iran: Esfahan versammelt islamische Baukunst und bietet eine angenehm-quirlige Atmosphäre. Wäre da nicht der Bau einer neuen U-Bahn mitten durchs Zentrum, könnte man die Stadt fast als gemütlich bezeichnen.Rund um den zentralen Imam Khomeini-Platz (viele Plätze und Strassen hat das Regime nach dem iranischen Revolutionsführer benannt) liegen die Imam-Moschee, die Lotfullah-Moschee und der Ali Qapu-Palast allesamt imposante Bauwerke. Davor flattern Fahnen mit der Aufschrift „Down with Israel, Down with USA“ im Wind.Auch hier werde ich wieder vor der Staatsgewalt gewarnt: „Bruder, geh hier besser nicht weiter. Da vorne versammelt sich gerade der Widerstand. Wenn dich die Polizei sieht, bekommst du Probleme.“

Shirazgilt als „Stadt der Gärten und Dichter". Erstere sind leider kahl, zweitere leider tot. Stattdessen treffe ich auf Musiker, Mobilfunktechniker und Chicken Wings: Bei Verwandten einer Freundin bin ich eingeladen - zum Essen, Trinken, Übernachten, Duschen, Frühstücken, und doch bitteschön, noch bleiben. Einmal mehr fühle ich mich willkommen und bewirtet wie ein alter Freund. Der iranische Privathaushalt sieht nicht viel anders aus als der europäische. Zwar ist ausländisches Fernsehen verboten (Ausnahme: Cartoons), und trotzdem führt man mir das ZDF vor. Zwar sollen Frauen dezent verschleiert auftreten, und trotzdem kann sich darunter ein quietschrosa-farbener Jogginganzug und passendes Make-Up verbergen. Zwar darf man internationale Popmusik offiziell nicht hören, und trotzdem kennt jeder Britney Spears. Zwar ist weiblicher Gesang in der Öffentlichkeit verboten, und doch singen die Frauen im Auto - sie kurbeln einfach das Fenster hoch. Zwar führen Alkoholbesitz und -konsum zur Festnahme, und trotzdem stoßen wir an. Aus Sicherheitsgründen gibt es hiervon keine Fotos.

BelutschistanDie Wüste in der Grenzregion zu Afghanistan und Pakistan ist riesig, leer, schwer zu kontrollieren - und es wird im großen Stil geschmuggelt: Benzin, Waffen, Drogen. Da in den letzten Jahren mehrfach westliche Reisende entführt wurden, bekommt man hier bewaffneten Begleitschutz, der einem nicht von der Seite weicht.Überwiegend sind es ganz sympathische Kerle, die es sich dann mit dem MG zwischen den Beinen auf dem Beifahrersitz bequem machen. Man riecht allerdings, dass es an ihrem einsamen Checkpoint in der Wüste kein fließendes Wasser gibt, und ab und an fragen sie geradezu verzweifelt nach Fleisch, Pornos oder Alkohol (vermutlich zum Eigenbedarf). Weitergehenden Unterhaltungen kommt meistens die Sprachbarriere in die Quere.Die riskantesten Momente scheinen jeweils die Übergaben zwischen den einzelnen Eskorten zu sein, insbesondere bei Dunkelheit. Dann heißt es: runter von der Straße und Licht aus. Als ich in einem kleinen Laden etwas einkaufe, riegeln fünf bewaffnete Geländewagenbesatzungen solange den Rastplatz ab. Die Tage mit Eskorte sind anstrengend und kein Vergnügen.Ein kräftiger Tufan (Sandsturm) tut sein Übriges: Bei 40°C im Schatten und geschlossenen Fenstern heißt es Warten, Befehl der Eskorte. In einer Polizeistation sitzen etwa 20 afghanische Flüchtlinge, eingesperrt in einem Container. Als es weitergeht, haben fast alle Einheimischen ihre Autos komplett mit Flüssigseife eingeschmiert, um Lackschäden zu vermeiden.Da große Mengen Kraftstoff aus dem Iran nach Pakistan und Afghanistan geschmuggelt werden, wird in der Grenzregion manchmal der Sprit knapp. Doch ich habe Glück und rolle schließlich mit randvollen Tanks nach Pakistan.

Anti-Israel-Banner (Esfahan)

Zagros-Gebirge (nahe Abadeh)

Imam-Moschee (Esfahan)

Daumen hoch (nahe Ali Abadn)

Er fasst es nicht: Ein Deutscher in seinem Stau! (Jiroft)

Islamischer Kalender: Im Iran gehen die Uhren anders. (nahe Qom)

Ausgetrockneter Boden des Orumiyeh-Sees (nahe Orumiyeh)

Vermummt und fanatisch, in jeder Hand eine Atomrakete: So sind sie, die Iraner. (Teheran)

Gas- und Ölförderung am Persischen Golf (nahe Asaluyeh City)

Freie Fahrt (nahe Rastagh)

Autobahn (nahe Täbris)

Wolkenformation über dem Elbursgebirge (nahe Jazyanaq)

Winterlandschaft (nahe Zanjan)

Elbursgebirge (nahe Gilvan)

Bandar Abbas

Stellplatz am Kaspischen Meer (Chalous)

Reisfelder (nahe Lahijan)

Passhöhen-Pause zwischen Kaspischem Meer und Teheran (nahe Nesa)

Im "Landeanflug" auf Teheran (Karaj)

L.A.? - Teheran! Ein dichtes Netz aus Expressways soll den Verkehrsinfarkt abwenden. (Teheran)

Klappt aber nicht. (Teheran)

Im Norden der Hauptstadt (Teheran)

Der Borj-e Milad ragt in den Nachthimmel.

Leider ist auch er fast immer geschlossen. (Teheran)

Ferdosi-Brücke (Esfahan)

Imam-Moschee (Esfahan)

Hasht-Behescht-Palast (Esfahan)

Zayandeh-Fluss (Esfahan)

Imam-Platz (Esfahan)

...und Innenhof der Imam-Moschee (Esfahan)

Portal...

Fahnenmast am Koran-Tor (Shiraz)

Weites Land (nahe Abadeh)

Petrochemie an der Golfküste (Asaluyeh City)

2500 Jahre alte Ruinen der altpersischen Metropole Persepolis

Vom Persischen Golf geht es durch Mondlandschaft auf die Hochebene Belutschistans (Siraf)

Schichtwechsel: Zwei meiner Leibwachen machen sich wieder auf den Rückweg - per Autostop durch den Sandsturm (nahe Meski)

Die "Indienroute" zieht sich stundenlang durch die Einöde (nahe Zahedan)

Sandsturm: Der Pick-Up meiner Eskorte ist kaum noch zu erkennen. Auch ist das Sandstrahlgebläse schlecht für Lack, Laune und Luftfilter. (nahe Fahraj)

Augen zu und durch: Staubiger Stopp in Belutschistan (Fahraj)

Weitere Informationen

IRAN (Stand 02/2011)RouteEsendere/Serou (aus der Türkei) - Urmia - Täbris - Zanjan - Lahijan - Chalous - Teheran - Qom - Natanz - Isfahan - Schiras - Jam - Bandar Abbas - Jiroft - Bam - Zahedan - Mirjaveh (nach Pakistan)Einreise via Grenzübergang Esendere/Serou (aus der Türkei)Freundliche, korrekte, zügige, problemlose Abwicklung. Flüchtige Blickkontrolle des Fahrzeugs. Moderne Elektronik, Alkohol, Pornos und Schweinefleisch können zu Schwierigkeiten führen. Auf iranischer Seite gibt es eine Bank und ein Versicherungsbüro (beide freitags geschlossen), Geldwechsel auf der Straße möglich. Man darf auch ohne KFZ-Versicherung einreisen. Man benötigt keine Tankkarte (wie sie einem offenbar am Grenzübergang Dogubeyazit/Bazargan aufgezwungen wird). An der Grenze befindet sich eine rostige Tankstelle. Keine Einreise mit Israel-Stempel im Pass. Es wird davon abgeraten, über Dogubeyazit einzureisen. Vor allem Dieselfahrer klagen über massive Abzocke von bis zu EUR 1500,- für Dieselkarten (es wird verlangt, eine streckenabhängige Prepaidkarte zu kaufen) und Korruption. Ausreise via Grenzübergang Mirjaveh/Taftan (nach Pakistan)Hier geht's in die Dritte Welt. Abwicklung problemlos und korrekt, Zeitaufwand etwa zwei Stunden.KraftstoffDas Tankstellennetz ist nicht allzu dicht, frühzeitig nachtanken! Benzin ist immer problemlos verfügbar, entgegen anders lautenden Behauptungen (Engpässe wegen Schmuggels) auch in Grenznähe zu Pakistan und Afghanistan. In Städten oft Warteschlangen bei Benzin, immer bei Gas (CNG). Keine Mengenbegrenzung (bei unter 100 Liter Benzin). Benzin kostet landesweit einheitlich EUR 0,50/L. Aufpassen, dass das Zählwerk zurückgesetzt wurde, der Literpreis stimmt, die Menge plausibel erscheint. Die mysteriöse Tankkarte haben alle Iraner, da der Kraftstoff rationiert ist. Mangels ausreichender Raffineriekapazitäten wird Benzin importiert, nun soll gespart werden. Mit der Tankkarte bekommen Iraner nur noch 60 Liter im Monat zum Preis von EUR 0,30/L, jeder weitere Liter kostet - wie für Ausländer ohne Tankkarte auch - EUR 0,50/L. Man lasse sich nichts einreden: Es gibt immer Benzin - auch ohne Karte. Wer Diesel will, sollte einfach nach Tankstellen mit LKW-Stau suchen. Eine Mengenbegrenzung gibt es wohl auch hier üblicherweise nicht. Der Dieselpreis ist zu vernachlässigen. Propan/Butan habe ich nicht bekommen.Straßen...sind meist gut ausgebaut und in gutem Zustand. Abzüge in der B-Note aber wegen unauffälliger und unsinniger Bremshügel. Undisziplinierter Fahrstil, viele Unfälle. Staus (Stop-and-go) können ewig dauern. Bei Sandsturm hält die Polizei den Verkehr an, was ein paar Stunden dauern kann. Radarkontrollen, Abstandsmessungen, Checkpoints. Auf Autobahnen (blaue Schilder) wird Maut zwischen EUR 0,50 und EUR 6,- erhoben (Mautstationen).CampingAufpassen, dass man nicht neben einer strategisch wichtigen Anlage/Fabrik/Kaserne sein Lager aufschlägt. Man könnte sonst unter Spionageverdacht geraten. Bei mir gab es nie Probleme. Die Trinkwasserversorgung stellt kein Problem dar. Einige Stellplatz-Tipps finden sich in meiner Stellplatzliste.SonstigesKreditkarten werden nicht akzeptiert, Geldautomaten akzeptieren keine westlichen Karten. Man muss also reichlich Euro oder Dollar mitführen und in Banken, Hotels oder auf der Straße (schwierig) wechseln. Strom und Steckdosen wie bei uns. Kfz-Haftpflicht konnte ich nach längerer Suche bei der Bank Sabah in Orumiye abschließen, Kostenpunkt EUR 53,-/Monat. Drogen- und Alkoholbesitz sowie -konsum sind verboten, darüber hinaus noch eine ganze Menge mehr (siehe auch die Seiten des Auswärtigen Amtes). Frauen müssen (auch im Auto, wenn sichtbar) ein Kopftuch tragen. Man sollte die Umgebung nicht mit Popmusik aus dem Auto beschallen, westliche Musik und weiblicher Gesang sind in der Öffentlichkeit verboten. Viele Internetseiten und Dienste sind zumindest zeitweise gesperrt (z.B. Google Mail, Facebook, YouTube, BBC, Spiegel Online, Skype, MSN-Messenger). Von Bam bis Mirjaveh (pakistanische Grenze) bewaffneter Begleitschutz, teils mit im Auto, teils als vorausfahrende Eskorte. Wenn die Eskorte wechselt, kostet das jeweils Zeit. Die Jungs sind zwar meistens ganz nett, ordnen aber an, wo gefahren und wo angehalten wird. Das nervt nach einer Weile. Die Eskorte wird auch auf pakistanischer Seite fortgeführt und ist grundsätzlich kostenlos.Hier der Reisehinweis des Auswärtigen Amtes.



fabian pickel

news

media

stories