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Syrien

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fabianpickel

news media stories

Januar/Februar 2011 -- Nach ein paar Stunden an der Grenze empfangen mich drei freundlich grüßende Sunnyboys auf einem Riesenposter: Staatschef Assad, sein verstorbener Vater und Hisbollah-Chef Nasrallah, Schulter an Schulter. Die türkisch-syrische Grenze trennt Welten.In den folgenden Tagen fahre ich von Aleppo über Hama zur Burganlage Krac des Chévaliers, von dort einmal kurz zur libanesischen Grenze und ans Meer, dann weiter in die Hauptstadt Damaskus. Anschließend geht's, nach einem Abstecher auf die Golanhöhen, nach Jordanien.Auf dem Rückweg von Jordanien nach Norden zieht es mich durch den trockenen Osten Syriens, über die antike Wüstenstadt Palmyra weiter in den winterlichen Südosten der Türkei.

Orient-FeelingIn Syrien kommt Orient-Feeling auf, mit allem was dazu gehört: Chaotischer Verkehr, die größten Souks (Märkte) des Orients, und die Menschen zeigen eine immense Gastfreundschaft. Hier wird Dir geholfen: Hast Du ein Problem, so wird jeder Einheimische sein möglichstes tun, Dir, dem Gast und Ausländer, zu helfen. Und sei es, dass er mit Dir einen halben Tag durch die Souks zieht, damit Du Deinen kaputten Reißverschluss repariert bekommst... Ich werde fast jeden Tag eingeladen - zum Essen, zum Tee, zum Smalltalk, zum Stadtrundgang. Davon profitiert man nicht nur kulinarisch, sondern es eröffnen sich neue Sichtweisen. Die Lieblingsthemen: Nahostkonflikt, Hitler, Frauen, das Leben hier und das Leben in Deutschland.Die hier vorherrschende Meinung über Israel dürfte wohl kein Geheimnis sein. Trotzdem wird man ratlos, wenn betroffene Palästinenser von ihren Erfahrungen berichten. Eine halbe Million von ihnen lebt in Syrien, viele Millionen in Jordanien und dem Libanon. Sie fühlen sich von der Europa und den USA alleingelassen und hegen einen tiefen Hass gegen Israel. Auch von Deutschland, das spürt man, erwarten sie mehr - trotz oder gerade wegen unserer Geschichte.

AleppoDie vermutlich am längsten bewohnte Stadt der Welt (auch die Hauptstadt Damaskus beansprucht diesen Titel) wartet mit riesigen Souks auf - unverfälscht und im wesentlichen wie vor Jahrhunderten - mit dem dazugehörigen Gefeilsche, urigen Händlern und ganzen Einkaufswelten auf drei Quadratmetern. Natürlich sind mittlerweile aber auch neue Produkte auf dem Markt, vieles davon Billigware aus Fernost. Die Altstadt besticht mit hölzernen Balkonen, uralter Bausubstanz sowie (für mich architektonisch) interessanten Moscheen, Koranschulen und den Khans (einer Art mittelalterlicher Fachmarkt-Zentren, angelegt als Hofanlagen inmitten der Medina).Aleppos berühmte Zitadelle erhebt sich als gigantische Festung aus dem Häusermeer und bietet theoretisch ein 360°-Panorama - wenn da nicht der Dunst wäre.Leider ist das Wetter im Januar sehr durchwachsen. Die Stadt schwimmt im Grunde im Schlamm, überall riesige Dreck-Pfützen. Die grau-braune Plattenbau-Architektur der neueren Stadtteile weckt da nicht gerade Urlaubsgefühle. Überall liegt Müll, wahlweise als dichter Teppich oder als imposanter Haufen, bis er irgendwann angezündet wird. Nach ein paar Minuten steht meist ein Grüppchen um das Feuer und wärmt sich. Mein Bus steht drei Tage sehr zentral mitten in der Stadt, dafür aber in einer großen, braunen Lache, unter der Vorderachse ein stattliches Skelett - es wird wohl ein Schaf gewesen sein.

DamaskusDie Hauptstadt selbst wirkt anfangs groß, unübersichtlich und schlecht beschildert. Nach einiger Zeit zeigt sich aber: Die interessanten Gegenden sind überschaubar, die Altstadt wirkt ganz gemütlich (wenn auch nicht so ursprünglich wie die von Aleppo) und punktet mit der imposanten Ummayaden-Moschee sowie christlichen Kirchen und einem einfach angenehmen, lebhaften Flair.Die Zwei-Millionenstadt ist spürbar internationaler als (das noch etwas größere) Aleppo. Hier gibt es internationale Presse, Hochhäuser mitsamt Leuchtreklamen, zahlreiche Botschaften und einen wilden Mix der Nationalitäten auf der Straße: Pilger aus dem Iran, Geschäftsleute aus Europa, Touristen aus den Emiraten. Abseits der Altstadt ziehen sich palmengesäumte, teilweise 16-spurige Boulevards (in Syrien bedeutet das, es passen also ungefähr 25 Autos nebeneinander) durch die Oasenstadt. Wenn man bedenkt, dass auf den Plätzen inmitten der großen Kreisverkehre noch vor 30 Jahren Kleinkriminelle gehenkt wurden, erfreut man sich umso mehr an den jetzt dort sprudelnden Wasserspielen. Bei den Demonstrationen für mehr Demokratie im Frühjahr 2011 hat Präsident Assad allerdings wieder sein wahres Gesicht gezeigt und auch in der Hauptstadt die Menschen niederknüppeln (oder erschießen) lassen.Einige Stadtteile machen einen richtig idyllischen Eindruck, andere sind ärmliche Zeltstädte, die man zunächst für eine Anhäufung von Gewächshäusern hält. An dieser Stelle sei angemerkt, dass Syrien seit 2003 auch 1,5 Millionen Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen hat - bei insgesamt rund 21 Mio. Einwohnern.

Syrien im WandelEs tut sich was im Land - politisch, wirtschaftlich und sozial. Offiziell herrscht Krieg mit Israel, daher der Ausnahmezustand. Außerdem zankt man sich mit der Türkei um das Wasser des Euphrat und die Provinz Antakya, mit den Kurden um Autonomie und mit dem Libanon um das große Ganze, vereinfacht gesagt: um politische Verantwortung, denn Syrien beansprucht den Libanon nach wie vor für sich. Die Militärausgaben sind dementsprechend hoch, die Leute fürchten den Geheimdienst (keiner darf sich ohne Lizenz mit einem Ausländer unterhalten), und die Polizei hält beim Volk ohnehin gern die Hand auf. Staatspräsident Assad gewinnt jede Wahl mit 99,9% der Stimmen, will aber nach sozialistischen Zielen in der Vergangenheit nun die soziale Marktwirtschaft einführen. Auch wenn der Präsident bei großen Bevölkerungsteilen beliebt ist: Vielen Syrern geht das zu langsam.Seit 2001 ist das Internet zugelassen, Facebook, YouTube und Co werden aber blockiert. Seit ihrer Genehmigung schießen Satellitenschüsseln wie Pilze aus dem Boden, die regierungstreuen Propaganda-Medien verlieren an Einfluss. Unabhängige syrische Programme kommen aus Ägypten. Der Hauptgewinner aber kommt aus Qatar und heißt Al Jazeera. Auch Pepsi und Coca-Cola sind seit einigen Jahren legal zu erwerben. Und doch scheint der Frust über mangelnde Chancen und Freiheiten vor allem bei den jungen Syrern groß.Syrien ist generell wesentlich weniger verwestlicht als beispielsweise die Türkei, der Libanon oder Jordanien. Das merkt man z.B. auf der Suche nach einem Geldautomaten. Es gibt nur wenige Banken, in türkischen Stadtzentren wimmelt es nur so davon. Kreditkarten will keiner sehen. Alle Briefkästen wurden außer Betrieb genommen. Hinzu kommt die arabische Schrift. Wenn ausnahmsweise mal Preise an den Produkten stehen, kann man sie nicht lesen... Ein kleiner Sprachkurs zahlt sich folglich aus - im wahrsten Sinne des Wortes.Außerdem sieht man den Menschen ihre kulturelle Prägung an: Kaum einer in T-Shirt und Pullover, ein Hemd sollte es schon sein. Ein arabischer Umhang mitsamt Kopfbedeckung (kennt man von den Saudis) macht natürlich noch mehr her. Auch das legendäre schwarz-weiße Halstuch, Markenzeichen der Palästinenser, ist vor allem in den südlichen Landesteilen fast omnipräsent, bisweilen kombiniert mit einer Camouflage-Hose. Gerade Jugendliche posieren gerne in Kämpferpose, ziehen sich das Tuch vor das Gesicht und schreien irgendwas. Frauen sieht man - wenn man sie sieht - fast immer mit Kopftuch, selten auch ganz verhüllt. Eine Momentaufnahme an einer belebten Kreuzung im Zentrum von Aleppo ergab: Unter 100 Menschen waren maximal fünf Frauen. In Cafés lag die Quote noch darunter. Am Steuer sind sie auch eher selten anzutreffen. Anders als in Saudi-Arabien (“Let the woman drive the car is like let the monkey fly the plane") ist dies in Syrien aber nicht gesetzlich verboten.

A propos “drive the car”...Ich sehe mich zwar durchaus in der Lage, eine Glühbirne am Auto auszuwechseln. Wie man aber seine Beleuchtung so anschließt, dass sie stroboskobartig rot, grün und blau flackert, dass könnte man von den Syrern noch lernen.Außerdem schaffen sie es, dass bei uns längst ausgestorbene Auto-Modelle blitzblank und äußerlich tadellos dastehen und vermutlich auch fahren. Das gilt übrigens auch für die bei uns (schon als Neuwagen) verbotenen Billig-Autos aus China.Ansonsten muss man ihnen leider attestieren: Sie können es einfach nicht, das Autofahren. Es fehlt an Risikobewusstsein, an Disziplin und Rücksicht. Da wird im Schneckentempo überholt (zu dritt nebeneinander, trotz Gegenverkehr), mit einem Meter Abstand gefahren, auch nachts kein Licht eingeschaltet (wäre sonst „schlecht für die Augen“), der Nachwuchs zum Spielen auf den Highway geschickt und so weiter und so fort. Das gilt mehr oder weniger auch für die folgenden Länder meiner Route - die Krönung ist dann Indien.Einmal wundere ich mich auf der Autobahn über einen dumpfen Stoß, den ich irgendwo in der Kühlschrankgegend vermute. Im nächsten Moment kracht wenige Meter vor mir ein Sattelschlepper durch die Betonwand, die bei uns eine Mittelleitplanke wäre. Der Fahrer steigt aus seiner schrottreifen Zugmaschine, scheint aber noch mal mit dem Schrecken davongekommen zu sein. So wird eine schlichte Betonwand zum Held des Tages.Obwohl ich Nachtfahrten aus gutem Grunde vermeide, lässt es sich manchmal einfach nicht umgehen - die „Nacht“ beginnt zu dieser Jahreszeit ja auch schon um kurz vor fünf. Das Geheimnis dabei: Such Dir einen einheimischen Vordermann, der zügig fährt, aber nicht rast und die grundlegenden Verkehrsregeln beachtet - und häng dich ran. Folge seiner Spur, und du krachst auf keinen Bremshügel, entdeckst jeden Polizeiposten, tangierst das umherlaufende Schaf nur peripher und Du erreichst - inshallah - Dein Ziel.

Die Antwort auf die Frage, „Und, wie ist Syrien so?“Es ist ein Kultursprung von der Türkei nach Syrien. Steht man an der Grenze, dann hält man die Türkei ganz klar für das geordnete Europa und Syrien für den Nahen Osten. Steht man an der Grenze zum Libanon, dann hält man Syrien für ein nettes Reiseland und den Libanon für ein einziges, schmuddeliges Flüchtlingslager. Steht man an der syrischen Grenze zu Israel, dann wird einem klar gemacht, wer hier der Gute und wer der Böse ist. Dazwischen stehen gutgelaunte österreichische UN-Soldaten, trinken ihr Red Bull, schieben sich ihre verspiegelten Terminator-Sonnenbrillen auf die Nase und halten beide Seiten voneinander fern. Glücklicherweise besteht die Welt nicht nur aus Grenzen, sondern aus Menschen. Und die Syrer sind Weltklasse in Sachen Gastfreundschaft, wenngleich sie manchmal etwas sehr zutraulich werden können.Landschaftlich kann Syrien nicht mit seinem südlichen Nachbarn Jordanien mithalten. Die dortigen Berg- und Wüstenlandschaften sind einfach spektakulärer.Von Syrien geht es zunächst durch die Stadt Deraa ins Nachbarland Jordanien, später dann wieder durch Syrien und die Türkei in den Iran.

Wahrzeichen von Hama: Wasserräder aus dem 13. Jahrhundert (Hama)

Auf der sogenannten "Bagdadroute" (nahe Khunayfis)

Gigantisches römisches Ruinenfeld in der Wüste (Palmyra)

Das Tetrapylon von Palmyra (Palmyra)

Im Souk (Aleppo)

UN-Pufferzone auf den Golanhöhen (Al Qunaitra)

Mahnmal gegen den Feind: In einem Präventivschlag hatte Israel Al Qunaitra 1967 besetzt - und beim späteren Abzug dem Erdboden gleichgemacht. Heute wacht hier die UN.(Al Qunaitra)

Palmyra

Frontlinie: Auf dem Golan stehen sich Erzfeinde gegenüber (Al Qunaitra)

Imposanter Koloss inmitten der Altstadt: Die Zitadelle von Aleppo (Aleppo)

Der Satellitenschüssel sei Dank haben viele Syrer Zugang zu internationalen Nachrichten. Die nationalen Medien sind zensiert und verbreiten die Verlautbarungen der Diktaturregierung (Aleppo)

Empfangssaal im Portal der Zitadelle (Aleppo)

Innenhof der Umayyaden-Moschee (Aleppo)

Kirche im Djudaide-Viertel (Aleppo)

Wieder eine Umayyaden-Moschee (Damaskus/Syrien)

Noch vor einigen Jahren wurden hier Kleinkriminelle gehenkt, heute ist der Umayyaden-Platz die wichtigste Kreuzung des Landes (Damaskus)

Weihnachtsdekoration im Christenviertel (Damaskus)

Damaskus

Die syrische Hauptstadt frisst sich langsam in die angrenzenden Hügel (Damaskus)

Altstadthäuser kurz vor dem Verfall (Aleppo)

Dem Hijaz-Bahnhof fehlt heute der Schienenanschluss (Damaskus)

Die Gegenwartsarchitektur wirkt - angesichts römischer Baukunst gleich nebenan - geradezu peinlich. (Palmyra)

Willkommener Stopp in der Wüste: "Bagdad-Café 66" (150 km südwestl. von Palmyra)

im "Bagdad-Café 66" (150 km südwestl. von Palmyra)

Strassenkreuzer (Aleppo)

Grüsse aus der Heimat (Dayr Atiyah)

Glänzender Golf (Damaskus)

Echt nette Jungs: meine Homies vom Parkplatz (Damaskus)

Fand Syrien total dufte: Ex-Präsident Hafez al-Assad (Riesen-Statue in Dayr Atiyah)

Lebensmittelladen im Souk (Aleppo)

Ob hier ein Amerikaner wohnt, der gerne mal einen über'n Durst trinkt? (Damaskus)

Straßenszene (Aleppo)

Weitere Informationen

SYRIEN (Stand 01/2011)Route1. Bab al Hawa (aus der Türkei) - Aleppo - Hamah - Homs- Al-Hamidiyah - Homs - Damaskus - Daraa/Ramtha (nach Jordanien)2. Jaber (aus Jordanien) - Damaskus - Palmyra - Deir ez-Zur - Al Hasakah - Al Qamishli (in die Türkei)Kurze Ausreisen in den Libanon bei Ad-Dabbusiyah (Hwy 9) und Masnaa (Hwy 1, Autobahn Damaskus-Beirut)Gebühren bei EinreiseStraßenbenutzungsgebühr EUR 8,-, KFZ-Versicherung (VW-Bus, 30 Tage) EUR 60,-. Bei Einreise aus Jordanien und Irak muss offiziell eine Chipkarte für die Zollabwicklung erworben werden, sie kostet USD 100,-. Das sagen sie aber nur an der Jaber Border (Autobahngrenzübergang zu Jordanien), ist also vermutlich Betrug. Am besten einfach den anderen Grenzübergang (Deraa/Ar-Ramtha) benutzen. Für Diesel-KFZ wird eine Dieselsteuer i.H.v. USD 100,-/Woche fällig, mir (Benzin) ist jedoch keine Kraftstoff-Kontrolle aufgefallen. Vielleicht achtet aber an den Checkpoints im Grenzterminal einer auf das Motorengeräusch.Gebühren bei AusreiseAusreisesteuer EUR 8,-KraftstoffBenzin und Diesel sind immer verfügbar, Diesel kostet EUR 0,30/L, Benzin kostet EUR 0,65/L. Das Tankstellennetz ist nicht sehr dicht, in Damaskus manchmal Warteschlangen. Im Osten sollte man regelmäßig nachtanken, der Abstand zwischen den nächsten Tankstellen liegt z.T. bei über 200 km. Es wird zur Nutzung moderner Tankstellen geraten. Bekannte von mir haben in Damaskus mal mit Wasser gestreckten Diesel getankt.StraßenDer Zustand ist wechselhaft, innerorts manchmal schlecht, außerorts aber meistens akzeptabel. Bremshügel auch an unsinnigster Stelle (außerorts, Autobahnen, Pisten). Nachtfahrten meiden. Bei Regen stehen manche Straßen knietief unter Wasser bzw. Schlamm. Die Beschilderung ist innerorts selten vorhanden, außerorts passabel.CampingIch wurde einmal mit der Brechstange motiviert, zu verschwinden, hab den Lümmel aber abgeschüttelt. Ansonsten keinerlei Probleme. Es gibt einen Campingplatz (nahe Aleppo), von dessen Benutzung im Web aber abgeraten wird. Ein paar Tipps finden sich in meiner Stellplatzliste.SonstigesCarnet de Passages für Einreise mit KFZ manchmal erforderlich. Keine Einreise mit israelischem Stempel im Pass. Wer Reisepläne nach Israel kundtut, kommt in Untersuchungshaft. Viele Internetseiten sind blockiert, darunter Facebook und YouTube. WLAN-Netze sind meist passwortgeschützt, die Bandbreiten sind gering. Kreditkarten werden nur in Luxushotels und an manchen Geldautomaten (es gibt ohnehin nur sehr wenige) zur Auszahlung akzeptiert. An den Grenzen werden syrische Pfund und US-Dollar akzeptiert. Lebensmittel, Gastronomie und öffentlicher Nahverkehr sind billig. Die Abläufe am Zoll sind an jedem Grenzübergang anders. Angehörige von Polizei, Zoll und Militär tragen nur selten Uniformen, was leicht zu Missverständnissen führt.Hier der Reisehinweis des Auswärtigen Amtes zu Syrien (Reisewarnung).

LIBANON (Stand 01/2011):Gebühren bei EinreiseKFZ-Versicherung: USD 60,- (kürzester Zeitraum: ein Jahr)SonstigesKeine Einreise mit israelischem Stempel im Pass. Sicherheitshinweise beachten.Hier der Reisehinweis des Auswärtigen Amtes zu Libanon (Teilreisewarnung).

VorbemerkungDies sind meine Eindrücke zur Zeit meines Aufenthaltes, der Text blieb seither unverändert, auch die unten stehenden Reiseinformationen. Nach meinem Besuch springen die Funken des Arabischen Frühlings auch nach Syrien über, das Assad-Regime lässt auf das eigene Volk schießen, Zigtausende sterben oder fliehen, das Land ist für Ausländer geschlossen. Der Gedanke an lieb gewonnene Menschen im Krieg und ihre zerstörten Lebenswerke ist niederschmetternd.



fabian pickel

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